Cello

Etwa ab 1770 etablierte sich das Violoncello in den entstehenden Formen der Kammermusik. Im Streichquartett, im Klaviertrio und den davon abgeleiteten Besetzungen (-quintett, -sextett usw.) war es seitdem regelmäßig vertreten.

Die Mehrzahl der bedeutenden Komponisten des 19. Jahrhunderts widmeten sich vor allem Violine und Klavier als konzertanten Instrumenten. Dennoch gibt es eine Reihe Kompositionen für Violoncello, die bis heute einen unangefochtenen Platz im Konzertrepertoire einnehmen. Dazu zählen vor allem die Violoncellokonzerte von Robert Schumann, Camille Saint-Saëns und Antonín Dvořák.

Das Violoncello spielt wegen der Vielfalt seiner klanglichen Möglichkeiten auch außerhalb der klassischen Orchestermusik eine Rolle: Seit dem Ende der 1960er Jahre begegnet man dem Violoncello in der Rockmusik. Schon die Beatles experimentierten auf ihren Studioalben mit Violoncelloklängen.

Als Vorreiter führte Roy Wood, der vor allem mit dem Electric Light Orchestra assoziiert wird, das Violoncello als festen Bestandteil eines Ensembles in die Bühnenpraxis von Rock ’n’ Roll- und Popmusik ein.

Um die Spieltechnik zu festigen kann jeder Schüler mindestens 1 mal monatlich 30 bzw. 45 Minuten Korrepetitionsunterricht erhalten, bei dem gemeinsam mit einer Pianistin und dem Hauptfachlehrer das Repertoire geprobt wird.

 

Vorraussetzungen

im Allgemeinen keine, gute Grundlagen bildet die musikalische Früherziehung (auch parallel), gutes Gehör, motorisch geschickt (beweglich), Disziplin, Fleiß, Ausdauer, am Anfang Mitarbeit der Eltern wünschenswert

Instrument

Für Kinder, die das Instrument erlernen, gibt es neben dem normalen 4/4-Violoncello (Korpuslänge ca. 750 mm) auch Instrumente in kleineren Ausführungen. Die Größen reichen von 1/16 über 1/8 (Kl. 510 mm), 1/4 (590 mm), 1/2 (655 mm), 3/4 (690 mm) bis zum 7/8-Violoncello (720 mm).

Ausbildungsweg

Einzelunterricht, Partnerunterricht

Preise

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Lehrer

Juliane Schmutzler, Cello
Juliane Schmutzler, Cello